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IKZ E-Paper

Nachrichten & Zeitschriften

119.00 Bewertungen
3,9
Entwickler
FUNKE MEDIENGRUPPE
Veröffentlicht
18.07.2013
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Ich habe das IKZ E-Paper als digitale Nachrichten-App auf einem Android-Gerät ausprobiert und dabei besonders darauf geachtet, wie schnell man von der Installation zur gewünschten Ausgabe kommt. Mein Eindruck: Die Anwendung richtet sich klar an Leserinnen und Leser, die ihre Zeitung nicht nur am Kiosk, sondern auch am Bildschirm nutzen möchten. Der Reiz liegt weniger in einer spektakulären Oberfläche als darin, die Inhalte der Zeitung gesammelt an einem Ort zu öffnen und zusätzlich Podcasts sowie Rätsel zur Hand zu haben.

Herausgegeben wird die App von FUNKE MEDIENGRUPPE. Im Bereich Nachrichten und Zeitschriften ist sie damit eine eher konkrete Lösung für Menschen, die mit der IKZ verbunden sind oder deren digitale Ausgabe lesen möchten. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei einzelne Inhalte oder Funktionen über Google Play mit In-App-Käufen zwischen 3,49 € und 349,99 € abgerechnet werden können. Das sollte man vor der Nutzung wissen, besonders wenn das Gerät von mehreren Personen verwendet wird.

Wo der Einstieg in der Praxis ins Stocken geraten kann

Der erste Stolperstein ist meist nicht die Installation selbst, sondern die Frage, was nach dem Öffnen erwartet wird. Eine E-Paper-App ist keine gewöhnliche Nachrichtenübersicht, in der man einfach durch frei zugängliche Meldungen wischt. Wer eine digitale Zeitung aufruft, muss sich auf einen stärker ausgabenbezogenen Lesefluss einstellen: Man orientiert sich an Seiten, Ressorts und der Ausgabe des Tages, statt nur einzelne Artikel aus einer laufenden Liste auszuwählen.

Gerade auf einem kleineren Smartphone kann das anfangs ungewohnt sein. Eine komplette Zeitungsseite wirkt dort schnell dicht, während einzelne Texte angenehmer zu lesen sind. Ich würde deshalb nicht versuchen, jede Seite sofort vollständig zu überblicken. Besser funktioniert es, zuerst die gewünschte Ausgabe zu öffnen, dann einen interessanten Beitrag auszuwählen und anschließend zwischen Seitenansicht und lesbarer Einzelansicht zu wechseln, sofern die jeweilige Darstellung das anbietet. So spart man sich unnötiges Zoomen und verliert weniger schnell die Orientierung.

Ein zweiter häufiger Frustpunkt ist die Erwartung, dass die Ausgabe jederzeit ohne Vorbereitung verfügbar ist. Bei digitalen Zeitungen spielen Anmeldung, Freischaltung und eine stabile Verbindung eine größere Rolle als bei einer klassischen Nachrichten-App. Wenn eine Ausgabe leer erscheint, langsam lädt oder nicht sofort sichtbar ist, muss das nicht bedeuten, dass der Inhalt verschwunden ist. Oft lohnt es sich, zunächst die App vollständig zu schließen und erneut zu öffnen, bevor man weitere Schritte unternimmt.

Auch die zeitliche Einordnung kann irritieren. Das IKZ E-Paper wird als Möglichkeit beworben, Nachrichten der Zeitung bereits am Vorabend zu lesen. Wer morgens automatisch eine komplett neue Ausgabe erwartet, sollte daher prüfen, ob die gewünschte Ausgabe tatsächlich schon ausgewählt wurde oder ob noch die vorherige Ansicht geöffnet ist. Ein kurzer Blick auf Datum und Ausgabenbezeichnung verhindert hier mehr Verwirrung als wiederholtes Tippen auf dieselbe Schaltfläche.

Die App ist ab sechs Jahren freigegeben. Das bedeutet nicht, dass sie für jedes Kind als eigenständige Nachrichtenquelle gedacht ist. Zeitungsinhalte können anspruchsvoll sein, und bei kostenpflichtigen Bereichen sollte man auf gemeinsam genutzten Geräten besonders aufmerksam sein. Die Altersfreigabe ist also eine technische beziehungsweise inhaltliche Orientierung, kein Ersatz für eine sinnvolle Begleitung jüngerer Leser.

Was ich vor dem ersten Lesen prüfen würde

Vor dem eigentlichen Lesen sollte man sicherstellen, dass das Gerät die Anwendung unterstützt. Das IKZ E-Paper benötigt mindestens Android 5.0. Auf älteren Geräten kann die Installation deshalb bereits an der Systemversion scheitern. Wer ein älteres Smartphone oder Tablet verwendet, sollte diese Voraussetzung zuerst kontrollieren, statt lange nach einem Fehler in der App zu suchen.

Nach der Installation würde ich die Anwendung einmal mit einer zuverlässigen Internetverbindung starten. Das ist besonders sinnvoll, wenn die digitale Ausgabe zum ersten Mal geladen wird. Ein Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten kann dabei helfen, eine einfache Verbindungsstörung einzugrenzen. Bleibt der Bildschirm nur kurz leer, sollte man der App zunächst etwas Zeit geben; wird daraus ein dauerhaftes Problem, ist ein kompletter Neustart der Anwendung der nächste vernünftige Schritt.

Ebenso wichtig ist die korrekte Anmeldung, falls für die gewünschte Ausgabe ein Zugang erforderlich ist. Ich würde die eingegebenen Daten sorgfältig prüfen und darauf achten, ob nach der Anmeldung tatsächlich der erwartete Inhalt erscheint. Eine erfolgreiche Anmeldung und eine freigeschaltete Zeitung sind nicht immer dasselbe. Wenn die App zwar geöffnet wird, aber die Ausgabe nicht zugänglich ist, sollte man daher zuerst den eigenen Zugang oder das verwendete Konto überprüfen.

Bei In-App-Käufen ist Zurückhaltung angebracht. Die Preisspanne reicht von einem kleineren Betrag bis zu einem deutlich höheren Betrag. Ich würde vor jeder Bestätigung genau lesen, worauf sich der Kauf bezieht, und nicht mehrfach auf eine Schaltfläche tippen, wenn die App gerade langsam reagiert. Das verhindert, dass ein verzögerter Ladevorgang versehentlich als fehlgeschlagener Kauf missverstanden wird.

Ein praktischer Tipp für Familien: Wenn mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen, sollte vor einer Zahlung klar sein, welches Konto aktiv ist und wer den Kauf auslöst. Bei einer kostenlosen App denkt man leicht, dass alle Inhalte automatisch kostenlos sind. Beim IKZ E-Paper ist diese Annahme wegen der möglichen Abrechnung über Google Play nicht zuverlässig. Ich würde den Zahlungsdialog deshalb immer als eigenständige Entscheidung behandeln und nicht nur schnell bestätigen.

Ein sinnvoller Ablauf für den täglichen Gebrauch

Für meinen Alltag wäre der beste Ablauf, die App nicht jedes Mal völlig unvorbereitet zu öffnen. Wenn ich am Vorabend oder am Morgen Zeit zum Lesen habe, starte ich sie, prüfe zuerst die aktuelle Ausgabe und wähle dann gezielt ein Ressort oder einen Artikel. Das ist effizienter, als auf der Startansicht nach einem bestimmten Beitrag zu suchen, während noch Inhalte geladen werden.

Die Kombination aus Zeitung, Podcast und Rätseln macht die Anwendung vielseitiger als ein reines PDF-Lesewerkzeug. Ich würde die Angebote aber nach Situation trennen: Artikel eignen sich für konzentriertes Lesen, ein Podcast passt eher zum Weg zur Arbeit oder zu einer Pause, und Rätsel sind eine kurze Beschäftigung zwischendurch. Wer alles gleichzeitig ausprobiert, bekommt zwar einen Eindruck vom Umfang, aber keinen besonders ruhigen Lesefluss.

Ein nicht sofort offensichtlicher Vorteil eines E-Papers ist die feste Struktur. Bei allgemeinen Nachrichten-Apps springen die Themen ständig und werden von Benachrichtigungen, Empfehlungen oder personalisierten Listen begleitet. Hier kann es angenehmer sein, die Zeitung bewusst von vorne oder nach Ressorts zu lesen. Für mich ist das vor allem dann hilfreich, wenn ich nicht nur die neuesten Schlagzeilen sehen, sondern einen Überblick über die Ausgabe gewinnen möchte.

Der Nachteil dieser Struktur liegt ebenfalls auf der Hand: Wer nur eine einzelne lokale Meldung sucht, muss möglicherweise mehr navigieren als in einer Suchmaschine oder einer großen Nachrichten-App. Das IKZ E-Paper ist daher am stärksten, wenn man die Zeitung als Ganzes nutzen möchte. Für eine schnelle Recherche zu einem Stichwort würde ich weiterhin eine allgemeine Suchfunktion oder eine breiter aufgestellte Nachrichtenquelle bevorzugen.

Bei längeren Texten lohnt es sich, die Leseposition bewusst zu verlassen und später wieder zurückzukehren, statt die App während einer Unterbrechung einfach im Hintergrund offen zu lassen. Wird das Gerät zwischenzeitlich gesperrt oder die Anwendung vom System beendet, kann die zuletzt geöffnete Stelle nicht immer so präsent sein, wie man es erwartet. Ein kurzer Merkpunkt im Kopf, etwa das Ressort oder die Seitenposition, macht den Wiedereinstieg leichter.

Wenn eine Ausgabe nicht richtig erscheint

Wenn Inhalte fehlen, würde ich zunächst zwischen drei Situationen unterscheiden: Die App lädt gar nicht, die Ausgabe ist sichtbar, aber einzelne Seiten fehlen, oder der Zugang wird nicht erkannt. Diese Unterscheidung klingt banal, spart aber Zeit. Bei einem allgemeinen Ladeproblem helfen ein erneuter Start und die Prüfung der Internetverbindung. Bei einem Zugangsproblem sollte man dagegen nicht ständig neu installieren, sondern zuerst die Anmeldung kontrollieren.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist, die Anwendung auf den aktuellen Stand zu bringen, sofern im Play Store eine Aktualisierung angeboten wird. Die derzeitige Version ist 11.26.0. Eine Aktualisierung kann Darstellungs- oder Kompatibilitätsprobleme beheben, ersetzt aber keine funktionierende Anmeldung und keine stabile Verbindung. Ich würde deshalb nicht blind alle möglichen Maßnahmen gleichzeitig durchführen, sondern nach jedem Schritt prüfen, ob sich das konkrete Problem verändert hat.

Falls ein Neustart nicht genügt, kann man das Gerät selbst neu starten. Das ist besonders nützlich, wenn auch andere Apps ungewöhnlich langsam reagieren. Bleibt ausschließlich das IKZ E-Paper betroffen, sollte man eher bei der App, dem Konto oder der Ausgabe ansetzen. Eine erneute Installation kann als später Schritt sinnvoll sein, aber nur dann, wenn man die Zugangsdaten sicher zur Hand hat und weiß, wie man den eigenen Zugriff wiederherstellt.

Bei einer scheinbar fehlenden Ausgabe würde ich außerdem prüfen, ob wirklich die richtige Ausgabe ausgewählt ist. In einer Zeitungslösung kann der Unterschied zwischen einer bereits geladenen älteren Ausgabe und der gewünschten aktuellen Ausgabe leicht übersehen werden. Wer sofort löscht und neu installiert, verliert dadurch womöglich nur Zeit. Erst Auswahl, Anmeldung und Verbindung zu prüfen, ist der deutlich ruhigere Weg.

Die Rätsel und Podcasts sollte man ebenfalls getrennt testen. Wenn ein Zeitungsartikel funktioniert, aber ein Zusatzangebot nicht lädt, spricht das eher für ein Problem bei diesem konkreten Inhalt oder beim Abruf als für einen vollständigen Ausfall der App. Umgekehrt zeigt ein generelles Ladeproblem, dass man nicht nur den Podcast oder das Rätsel erneut antippen sollte. Diese kleine Fehleraufteilung ist einer der praktischsten Schritte, die ich bei der Nutzung empfehlen kann.

Wann die Ursache außerhalb der App liegt

Nicht jedes Problem, das beim Lesen auftritt, wird von der Anwendung verursacht. Ein schwaches Signal, ein knapp bemessener Gerätespeicher oder ein sehr altes Betriebssystem kann den Eindruck erwecken, die App sei fehlerhaft. Besonders bei umfangreichen digitalen Ausgaben ist es plausibel, dass das Laden länger dauert als bei einer kurzen Textseite. Deshalb würde ich zuerst beobachten, ob andere Inhalte auf demselben Gerät ebenfalls verzögert reagieren.

Auch die Bildschirmgröße beeinflusst die Wahrnehmung. Auf einem Smartphone kann eine Zeitungsseite klein und unübersichtlich wirken, obwohl die App technisch korrekt arbeitet. Wer regelmäßig längere Ausgaben liest, wird mit einem größeren Display wahrscheinlich mehr Freude haben. Für gelegentliche Artikel reicht ein Telefon, für eine komplette Zeitung ist ein Tablet oder ein vergleichbar großer Bildschirm oft die angenehmere Wahl.

Die Bedienung hängt außerdem davon ab, wie man lesen möchte. Menschen, die ausschließlich eine algorithmisch sortierte Nachrichtenliste mit kurzen Meldungen bevorzugen, könnten die E-Paper-Struktur als umständlich empfinden. Das ist kein Fehler, sondern ein Unterschied im Konzept. Das IKZ E-Paper möchte die Zeitung digital abbilden und um zusätzliche Inhalte ergänzen; es ist nicht darauf ausgelegt, jede Nachricht in derselben schnellen Form wie ein Live-Ticker anzubieten.

Wer nur kostenlose Nachrichten sucht, sollte die möglichen Käufe ebenfalls in seine Entscheidung einbeziehen. Die App selbst kostet nichts, doch der Zugang zu bestimmten Inhalten kann mit einer Zahlung verbunden sein. Ich würde sie deshalb nicht einfach als kostenlose Nachrichtenquelle einordnen, sondern als kostenlose Einstiegsmöglichkeit in ein Angebot, dessen Nutzung je nach Inhalt und Zugang kostenpflichtig werden kann.

Für Pendler ist der Podcast möglicherweise praktischer als das Lesen einer ganzen Ausgabe, während jemand mit begrenztem Datenvolumen eher auf den Zeitpunkt und die Verbindung achten sollte, zu dem die Ausgabe geladen wird. Eine gute Routine wäre, Inhalte bei stabiler Verbindung vorzubereiten und nicht erst unterwegs mit schlechtem Empfang alle Seiten aufzurufen. Dabei sollte man sich allerdings an die tatsächlichen Optionen der App halten und nicht von Funktionen ausgehen, die man nicht selbst sieht.

Für wen sich die Anwendung lohnt

Ich würde das IKZ E-Paper vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die die IKZ als Zeitung bewusst konsumieren möchten und eine digitale Alternative zum gedruckten Exemplar suchen. Die App passt zu Menschen, die gerne durch eine vollständige Ausgabe blättern, lokale und überregionale Themen in einem festen Zusammenhang lesen und gelegentlich auf Podcast oder Rätsel ausweichen.

Weniger geeignet ist sie für Personen, die ausschließlich die allerneuesten Einzelmeldungen suchen, keine Anmeldung oder mögliche Käufe akzeptieren möchten oder eine stark personalisierte Nachrichtenoberfläche erwarten. Auch wer fast nur auf einem kleinen Smartphone liest, sollte vorab überlegen, ob die Darstellung auf Dauer angenehm genug ist. Ein kurzer Test ist hier aussagekräftiger als die bloße Beschreibung der Funktionen.

Im Vergleich zu einer gedruckten Zeitung ist der größte Vorteil die digitale Verfügbarkeit und die zusätzliche Mischung aus Lesen, Hören und Rätseln. Im Vergleich zu allgemeinen Nachrichten-Apps bietet die Anwendung den Vorteil einer klaren Zeitungsidentität, wirkt dafür aber weniger offen und spontan. Gegenüber einem einfachen PDF-Reader liegt der Mehrwert in der appbasierten Nutzung und den ergänzenden Angeboten, während ein PDF für manche Nutzer vertrauter und geradliniger sein kann.

Mein praktisches Urteil nach der Nutzung

Das IKZ E-Paper ist keine App, die ich jedem Nachrichtenleser automatisch empfehlen würde. Wer eine digitale Zeitung sucht und bereit ist, sich auf Ausgaben, Anmeldung und mögliche kostenpflichtige Inhalte einzulassen, bekommt jedoch eine nachvollziehbare Lösung mit mehr als nur statischen Seiten. Die Podcasts und Rätsel lockern den Zeitungscharakter sinnvoll auf, ohne den eigentlichen Zweck zu verdrängen.

Meine wichtigste Empfehlung lautet, beim Einstieg systematisch vorzugehen: erst die Android-Version und Verbindung prüfen, dann Anmeldung und Ausgabe kontrollieren, anschließend die einzelnen Bereiche getrennt testen. So lässt sich schnell erkennen, ob wirklich die App Schwierigkeiten macht oder ob ein Konto, das Gerät oder die Verbindung dazwischenfunkt. Die meiste Zeit spart nicht ein sofortiger Neustart, sondern die richtige Einordnung des Problems.

Die Anwendung ist seit dem 18.07.2013 verfügbar und hat sich im Play-Store-Umfeld eine durchschnittliche Bewertung von 3,9 bei rund 244 Bewertungen erarbeitet. Mit über 10.000 Installationen ist sie kein Massenprodukt wie eine große internationale Nachrichtenplattform, aber sie muss das auch nicht sein. Ihre Stärke liegt in der gezielten Verbindung zur IKZ und in einem Leseerlebnis, das die Zeitung als zusammenhängende Ausgabe behandelt.

Unterm Strich sehe ich IKZ E-Paper als zweckmäßige Nachrichten-App für ein klar umrissenes Publikum. Sie ist kostenlos installierbar, läuft ab Android 5.0 und wird von FUNKE MEDIENGRUPPE gepflegt; zugleich sollte man die möglichen Google-Play-Kosten und die gelegentliche Einstiegshürde realistisch einplanen. Wenn du eine digitale IKZ-Ausgabe lesen, unterwegs einen Podcast hören oder zwischendurch ein Rätsel lösen möchtest, würde ich sie ausprobieren. Wenn du dagegen ausschließlich kostenlose Kurzmeldungen ohne Zeitungsstruktur suchst, ist eine klassische Nachrichten-App wahrscheinlich die passendere Wahl.

Nach meinem Eindruck entscheidet vor allem die persönliche Lesegewohnheit über die Zufriedenheit. Wer die feste Ordnung einer Zeitung schätzt, wird sich nach kurzer Eingewöhnung gut zurechtfinden. Wer maximale Geschwindigkeit, Suche und Personalisierung erwartet, könnte sich an der Struktur reiben. Genau darin liegt die faire Einschätzung: Die App ist dann überzeugend, wenn du die IKZ als digitale Zeitung nutzen willst – nicht, wenn du lediglich irgendeinen schnellen Nachrichtenstrom suchst.

Highlights

  • Ausgaben lassen sich bequem offline speichern und später ohne Internet lesen.
  • Die digitale Zeitung ist meist früher verfügbar als die gedruckte Ausgabe.
  • Suchfunktion erleichtert das Auffinden von Artikeln und bestimmten Begriffen.
  • Lesemodus mit Zoom verbessert die Darstellung auf kleineren Smartphone-Bildschirmen.
  • Archivzugriff ermöglicht das Nachlesen älterer Ausgaben und regionaler Berichte.

Einschränkungen

  • Für den vollständigen Zugriff ist in der Regel ein kostenpflichtiges Abo erforderlich.
  • Große Ausgaben können auf dem Gerät relativ viel Speicherplatz beanspruchen.
  • Die Navigation wirkt bei umfangreichen Ausgaben teilweise etwas unübersichtlich.
  • Interaktive Funktionen sind gegenüber klassischen Nachrichten-Apps eher begrenzt.
  • Je nach Ausgabe kann das Laden einzelner Seiten bei langsamer Verbindung dauern.

Häufig gestellte Fragen

Was ist IKZ E-Paper und welche Inhalte bietet die App?

IKZ E-Paper ist die digitale Ausgabe der Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung. Die Anwendung richtet sich an Leserinnen und Leser, die Nachrichten, regionale Berichte, Kommentare und weitere Inhalte unabhängig von der gedruckten Zeitung nutzen möchten. Je nach Angebot können Ausgaben vollständig digital gelesen, ältere Exemplare aufgerufen und Artikel in einer für Smartphones und Tablets optimierten Darstellung geöffnet werden.

Benötige ich ein Abonnement, um IKZ E-Paper nutzen zu können?

Für den vollständigen Zugriff auf die digitalen Zeitungsausgaben ist in der Regel ein gültiges IKZ-E-Paper-Abonnement oder ein entsprechendes digitales Zugangskonto erforderlich. Einzelne Inhalte oder Vorschauen können möglicherweise ohne Anmeldung verfügbar sein, der komplette Leseservice ist jedoch normalerweise Abonnenten vorbehalten. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, welches Abomodell gilt und ob Ihre Zugangsdaten bereits freigeschaltet wurden.

Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert IKZ E-Paper?

Die IKZ-E-Paper-App ist für mobile Geräte konzipiert und kann je nach aktueller Anbieter-Version auf Android-Smartphones und -Tablets sowie auf iPhones und iPads verfügbar sein. Für eine reibungslose Nutzung sollten Sie ein unterstütztes Betriebssystem und ausreichend freien Speicherplatz verwenden. Da sich technische Anforderungen ändern können, empfiehlt sich ein Blick in den jeweiligen App Store vor der Installation.

Kann ich Ausgaben herunterladen und offline lesen?

Ob Sie komplette Ausgaben für die Offline-Nutzung speichern können, hängt von der aktuellen Version der IKZ-E-Paper-App und den Einstellungen des Anbieters ab. Falls ein Download angeboten wird, ist er besonders praktisch auf Reisen oder bei schlechter Internetverbindung. Die Ausgabe muss normalerweise zunächst online geladen werden; große Dateien können dabei Zeit und zusätzlichen Speicherplatz auf dem Gerät benötigen.

Was kann ich tun, wenn Anmeldung, Kauf oder Anzeige der Zeitung nicht funktioniert?

Bei Problemen sollten Sie zunächst kontrollieren, ob eine stabile Internetverbindung besteht und ob Sie die richtigen Zugangsdaten verwenden. Häufig hilft es außerdem, die App zu aktualisieren, vollständig zu schließen oder das Gerät neu zu starten. Bei nicht erkannten Abonnements sollten Sie den Kaufbeleg beziehungsweise Ihre Kundennummer bereithalten und den IKZ-Kundenservice kontaktieren, da nur der Anbieter Konten und Zugriffsrechte prüfen kann.

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Veröffentlicht
18.07.2013

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